Winter, du hast ne Meise

Stand der Dinge:

cof

Zur Erinnerung:
Heute ist Frühlingsanfang. FRÜHLINGsanfang. Das assoziiere ich mit erstem frischen Grün, Primeln, wohin man sieht, Vogelgezwitscher und vor allem lauer Luft und SONNE.

Das bedeutet, endlich wieder Wäscheständer raus auf Terrasse und Balkon. Da kann kein einziger weichgespülter Werbespot mithalten. DAS ist frische-Luft-Duft natur-pur!

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Das ist Vorfreude auf ungebremste Farbenpracht und Fülle ohne Ende. Querbeet. Bis in jede Asphaltritze.

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Frühling heißt, der Natur beim SEIN zuzuschauen und zu staunen, wie sie völlig mühelos Tag für Tag Neues hervorzaubert. Einzigartig und in Perfektion.

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Mitmachen ist die Devise. Hier ein kleines bisschen und dort ein bisschen mehr – Hand in Hand werkeln wir. Die Natur macht ihr’s und ich tu meins dazu. DreamTeam. 🖤

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Ich weiß, Vorfreude ist die schönste Freude. Aber auf den Frühling habe ich mich nun laaange genug gefreut. Und deshalb lieber Winter: Ich mag dich. Wirklich. Ab November gerne wieder. Dann auch mit Schnee. Unbedingt und viel. Jetzt ist es allerdings an der Zeit, das Jahreszeitenzepter abzugeben. Ich erzähle dir, warum:

Frühling ist wundervoll!
Überall Bewegung. Stiefmütterchen werden gepflanzt und Frühbeete aufgestellt, Gartenmöbel werden aus den „Verstecken“ gekramt und die Höfe geputzt. Die Winzlinge brettern auf ihren Bobbycars und Bulldogs über’n Dorfplatz, die Midis tun es ihnen auf Fahrrädern und Rollern gleich, die Maxis flanieren in Grüppchen durch die Straßen oder setzen sich mit Mamas oder Papas Auto gekonnt in Szene, und die Alten schieben ihre Stützwägelchen gemächlich vor sich her und halten hier und da ein Schwätzchen. Alles, was sich alterstechnisch dazwischen bewegt, trifft sich zum Kaffeetrinken auf der Gartenbank, zum Plausch auf den Dorfstraßen oder wo auch immer, Hauptsache in der Sonne und wird nebenbei von den Winzlingen bis hin zu den Alten gekonnt auf Trab gehalten. Es ist ein Gewusel, ein Kommen und Gehen, Kinderlachen und Babygeschrei, aufgeregte Omas und nörgelnde Opas, bellende Hunde und fauchende Katzen, Treckerlärm und Kuhgebrüll – es ist laut, es ist aufregend, es ist … Leben. Es ist die „andere Art“ ländlicher Idylle. Die, wo man die Vögel nur  früh morgens oder spät abends hören kann, weil dazwischen das Leben aus dem Winterschlaf erwacht und mit Karacho den Tag überrollt.

Und deshalb … ganz in diesem Sinne: Mach es gut, Winter. Küsschen … und winke winke.

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