Wie war der November, Liebling?

In Quersumme und mit einem Wort: Prima. Mit ein paar mehr Worten … ↓ … Käffchen steht bereit? Plätzchen auch? Dann kann es ja losgehen.

ThankYouForTheMusic2Auch dieser November hat bewiesen: Er ist ein durchaus liebenswerter Monat. Er kann sogar majestätisch. Und das hat den Göttergattenn schon Wochen vorher ein ganz klein wenig hibbelig gemacht. Großes stand auf dem Plan. Genauer gesagt die ganz Großen. Überragenden. Einzigartigen. Königlichen. Legenden. Kurz und knackig: Queen.

cof

Haben sich Spannung und Vorfreude gelohnt? Absolut. Es war großartig. ER war großartig: Rami Malek. In absolut perfekter Mimik und Gestik … in seiner ganzen phänomenalen Verkörperung war er für einhundertdreiunddreißig Minuten exakt der Ausnahmekünstler, den wir erwartet hatten. Rami Malek war so sehr Freddy Mercury, dass es Szenen gab, in denen wir uns nicht sicher waren, WEN wir gerade sahen – Original oder Double. Wir haben gelacht. Wir haben geweint. Wir haben gesungen und gerockt. Ganz laut und wild … in Gedanken.
Die (Ein)Blicke hinter die Kulissen waren spannend und auch, wenn die Story nicht von Anfang bis Ende echt gewesen sein mag – sie erzählt mit Hingabe und einer tiefen Verneigung vom größten Wunsch eines Mannes, von seiner Genialität, seiner Perfektion, seiner Zerrissenheit, seiner Suche nach Liebe und den Menschen, die ihn begleiteten. Allen voran seine wunderbaren Bandkollegen, die ich allesamt ins Herz geschlossen habe. Ihr Vermächtnis ist einzigartig und aktueller denn je – eine Hommage an uns, an das, was wir alle sind: Außenseiter, Träumer, Künstler, Genies, Visionäre.
Queens Musik gilt als revolutionär, spektakulär. Zu Recht, wie ich finde. Bohemian Rhapsody hat das einmal mehr sehr eindrucksvoll bewiesen.

ÖfterMalWasNeues2War ganz offensichtlich mal wieder ein Monatsthema. Genau genommen ist so viel passiert, dass es lohnen würde, gesondert darüber zu schreiben. Mit Bildern – die sind bei diesem Thema ja immer gaaanz wichtig. Und ebenjene muss ich erst noch machen … Zu berichten wäre: Das kleine Gästezimmer hat ein neues Bett und eine neue Deckenleuchte bekommen, die noch am Bettpfosten baumelt, im Schlafzimmer haben wir die Leselampen getauscht und im Wohnzimmer die Teppiche, der Kamin hat ein anderes Zuhause bekommen, dafür ist die Kommode ums Wohnzimmer-Eck gezogen, und den Hauseingang haben wir komplett neu gestaltet. Damit hat sich mein neuer, von Gradlinigkeit und Minimalismus gut angehauchter, Einrichtungsstil im gesamten Haus etabliert. Und tatächlich kommen wir jetzt auch langsam mal zum Ende mit der ganzen Umgestalterei. Okay, das habe ich vor ziemlich exakt zwölf Monaten schon mal gedacht … und gesagt. Wer konnte vor anderthalb Jahren aber auch ahnen, dass die vorgesehene ganz normale Renovierung einiger Wände so ausartet solch umwälzende Neuerungen hervorbringt?

cof

UNdoSonstSo2Das erste Novemberwochenende haben wir auf einem höchst (nach)denkwürdigen Kongress am Chiemsee verbracht. Sohnemann I. interessiert sich für so spannende Themen wie Pyramiden, Mandela-Effekt, Transhumanismus, Künstliche Intelligenz … Alles Dinge, die nicht unbedingt mainstream sind und Gesprächs- und Austauschpartner durchaus rar sein lassen. Kurzentschlossen – ich hatte diesen Termin wenige Tage zuvor zufällig auf Facebook entdeckt – packten wir Taschen und Sohnemann ins Auto und ab ging’s an den See, den wir das gesamte Wochenende übrigens nicht einmal zu Gesicht bekamen. Ein glückliches Kind tut’s auch ist so viel mehr wert.

Drei Wochen später war es mal wieder Zeit für einen unserer heißgeliebten Kurzurlaube. Und wie bisher so gerne waren wir erneut im Landalpark Mont Royal an der Mosel.

sdrIrgendwo mitten in der Pampa gelegen, bietet er uns den perfekten Platz zum Nichtstunmüssen. Ein paar Tage einfach in Selbige hineinleben …

Gerade um diese Jahreszeit tut uns das besonders gut. Letztes Jahr haben wir diese Form von Auszeit erstmalig ausprobiert und wiederholen das seitdem mit schöner Regelmäßigkeit. Das Wetter spielt dabei keine so große Rolle, wir nehmen es, wie es kommt und passen uns an. Es gibt keinen Plan, nix muss … alles kann. Wobei: Frühstück im Café K in Bernkastel-Kues ist so besonders, das ist ein – wie sag ich das jetzt am besten? – Hmmm … ein Nichts-müssen-muss. Jep. Das Wort trifft es perfekt … Es ist Augenweide und Gaumenfreude gleichermaßen. Das Frühstück, nicht das Wort. Purer Genuss.

Die vom Konditormeister des nachts frischgebackenen Torten sind übrigens eine extra Rede wert: Phänomenal. Einzigartig. megaLECKER. Wir kamen natürlich nicht umhin, uns für den Nachmittag eine kleine Auswahl mitzunehmen. Am allerliebsten hätte ich den Tortenbäcker ja gleich mit dazu eingepackt.
Weil er quasi direkt in der Gasse nebendran begann, haben wir es uns anschließend nicht nehmen lassen, den ersten diesjährigen kurzen, weil regenumhangenen, Weihnachtsmarktbummel zu machen, wobei die adventlich gestalteten Fachwerkhäuser dem Budenzauber so ganz nebenbei die Show stahlen.

Tatsache ist, auch ein verlängertes Wochenende ist irgendwie zu kurz, um ausreichend Nix zu tun. Haben wir für uns herausgefunden. Letzten Herbst hatten wir eine Woche gebucht, und diese Verweildauer scheint uns perfekt zu sein: Vorgemerkt für nächstes Jahr. Ich freu mich jetzt schon drauf.

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GlitzerKonfettiFanfaren2Happy Birthday! To Me!
Der letzte Novembertag ist meiner. Passenderweise – zum diesjährigen Feiern – ein Freitag. Hätte klappen können. Wie sich im Nachhinein herausstellte. Zum Zeitpunkt der Planung stand der Feier allerdings ein geschäftlicher Termin im Wege (der sich dann später erübrigte). Macht nix. Ich find mich fast jeden Tag zum Feiern, also wurde das große Familien-Event einfach vierzehn Tage vorverlegt.
Kaum war die Bagage Nachkommenschaft am Freitagabend eingetrudelt, gab es einen kleinen Imbiss und zack! Nicht trödeln! folgten wir Newt Scamander in 3D-Manier auf seiner Suche nach Credence.

cof

Es war durchaus ein lohnenswertes Unterfangen, auch wenn ich sagen muss, dass mir seine bemerkenswerte Passion für phantastische Tierwesen deutlich zu kurz kam. Brilliant, wie schon im ersten Teil, Eddie Redmayne. Ihm zur Seite, nur leider viel zu selten im Bilde, der ewig smarte Jude Law als junger Dumbledore. Ein absolut liebenswertes Doppel. Nun bin ich dummerweise schon verheiratet, sorry Jude. Aber über den Schwiegersohn-Antrag an Eddie werde ich doch mal eingehender nachdenken.

Magisch wurde auch der Samstagabend. Der Christmas Garden in der Stuttgarter Wilhelma hat in diesem Winter erstmalig seine Pforten geöffnet. Eine märchenhafte Lichter-Show und mein allererster Kuss unter einem Mistelzweig dass ich das noch erleben durfte machten den Abend zu einem ganz besonderen Vergnügen. Schnee wäre so das i-Tüpfelchen gewesen, eisigkalt war es aber allemal. Und wer hat gefroren, obwohl ich im Vorfeld Mütze, Schal und Handschuhe in die Whatsapp-Familiengruppe morste? Dass Kinder nie hören lesen können, wenn Mütter was besser wissen.

Premiere hatte auch mein Geburtstagskuchen. Dahingehend, dass er von der Lieblingstochter gebacken wurde. Der ursprüngliche Marmorkuchen kam zwar als Schokokuchen daher … Madame hatte das Backpulver entdeckt, nachdem der zweifarbige Teig in der Backform war … lecker war er trotzdem, ich mag Schoko eh lieber. Und die Extravaganz einer GeburtstagsTORTE hat sich die Lieblingstochter ganz bestimmt für nächstes Jahr aufgehoben. Nachdem ihre Freunde und Kollegen sich seit Jahren als Testesser durchprobieren dürfen, bin ich sehr gespannt, ob sich ihre Torten-Kreationen nun auch endlich mal auf den familiären Kaffeetisch trauen. Vielleicht sollte ich ihr noch den Tipp mit der richtigen Tortengröße geben, so von wegen der Geburtstagskerzen … Katherine Hepburne wusste das ihrerzeit ja ganz charmant zu umschreiben …

Je älter man wird, desto mehr ähnelt die Geburtstagstorte einem Fackelzug.

In diesem Sinne Prost! auf einen fantastischen Start in mein neues Lebensjahr! So viel Geküsse in einem Post – das geht ja echt gut los.

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Und uns allen zusammen wünsche ich einen ZAUBERhaften glitzerfunkelnden Dezember.

 

Britta

3 Gedanken zu “Wie war der November, Liebling?

  1. Wiebi Peters schreibt:

    Guten Morgen!

    Ich wage zu behaupten, dass ich nur eine einzige Torte in den letzten Jahren gebacken habe: Himbeertorte. Vielleicht übernehmen das die Jungs dann nächstes Jahr. 😉
    Ich bin ja mal gespannt auf Bett und Leuchte im Gästezimmer. Und ob die Umgestaltung nun wirklich ein Ende hat – das glaube ich nämlich nicht so wirklich … 😛
    Eddie Redmayne bekommt einen Schwiegersohn-Antrag? Die Konstellation musst du mir mal noch genauer erklären. Wer soll ihn denn heiraten? 😛

    Die Tochter :*

    Gefällt 1 Person

    • Barfuß unterm Regenbogen schreibt:

      Jaja, Himbeertorte. Und Muffins. Und Waffeln. Kann man auch zur Torte schichten. 🤪😜
      Ich weiß sogar noch was viel Besseres: Besonderer Geburtstag – Ihr backt jeder eine. 🤣

      Jaaa, was die Umgestaltung anbetrifft … 🤣🤣🤣 Ich bin da grad mal ganz ruhig. Wir waren gestern beim Schweden. 😅 Aaaber. Ich bleibe zuversichtlich. 😁

      Also ich finde ja, dass Eddie ein absolut passender Schwiegersohn-Name ist. Ich stelle mich auch als Schwiegermama zur Verfügung. 😜😜

      Schönen Tach, Schnuggelchen. 🤪
      😘

      Gefällt 1 Person

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