Nachhaltigkeit

Richtig oder falsch gibt es nicht. Nur Entscheidungen. Die jeder für sich selbst trifft. Und für die er folglich auch verantwortlich ist.

Ich trage die Verantwortung für jede Menge Müll. Und ja, ich kaufe immer noch Müll. Aber mein JA zur Nachhaltigkeit wächst. Stetig. Ich probiere mich aus. Schaue, was ich umsetzen kann. Bambuszahnbürsten zum Beispiel. Oder Seife im Jutesäckchen. Biokosmetik, die auf synthetische Stoffe verzichtet, vor allem auf Mikroplastik.

Das erfordert Zeit für die Suche nach passenden Produkten, Bereitschaft zur Veränderung – so ne Bambuszahnbürste im Mund ist schon gewöhnungsbedürftig – und auch Bereitschaft mehr Geld auszugeben. Nachhaltigkeit wird zwar inzwischen überall groß geschrieben; die Preise, die sich Hersteller mitunter dafür zahlen lassen, allerdings auch. Anfangs habe ich ganz schön mit den Augen geklimpert: Die spinnen wohl! Und trotzdem! Wann, wenn nicht jetzt (ENDLICH)?

Hier ein Holzbrett, dort eine Glasschüssel … es hat gar nicht lange gedauert, und ich habe ganz nebenbei eine neue Liebe entdeckt. Sisalkörbe, Seegrasschalen, Juteteppiche, Holzteller, Vorratsgläser, Baumwolldecken, Leinentücher, Schaffelle … Meine Liebe kennt keine Grenzen.

Nachhaltigkeit zieht sich inzwischen quer durch mein Leben. Und es geht immer noch ein bisschen mehr. Für mich. Für unsere Kinder. Für uns alle.

 

Demnächst mehr dazu.

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